3. Weltkrieg

Was passiert, wenn der 3. Weltkrieg ausbricht

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Am 10. Septmeber 2020 wurde zum ersten Mal wieder ein bundesweiter Warntag statt – seit der Wiedervereinigung.
Um 11 Uhr werden in Landkreisen und Kommunen Probealarme ausgelöst. Dies passiert über Sirenen, Fernsehen, Radio, die Warn-App „NINA“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe oder digitale Werbetafeln.

So zumindest der Plan.

Denn funktioniert hat das Ganze nicht. Die Warnung der App NINA kam teilweise über eine halbe Stunde zu spät und mancherorts blieb es erschreckend still, da die vorhandene Sirene nicht funktionierte oder es überhaupt keine gab.

Das Bundesinnenministerium hat den Warntag selbst als „fehlgeschlagen“ bezeichnet.

Unter dem Hashtag „Warntag2020“ kamen auf Twitter zahlreiche Kommentare zusammen.

Allein der Fakt, dass die Bundesregierung wieder auf Probealarme setzt, müsste doch eigentlich auf eine erhöhte Gefahrenlage hindeuten.

Aber müssen wir uns heutzutage mehr Sorgen machen?

Wie wahrscheinlich ist ein 3. WK?

Momentan ist ein dritter Weltkrieg sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich. Das liegt daran, dass die Wirtschaften der einzelnen Industrienationen mittlerweile so stark verknüpft sind und die Länder somit direkt von einander abhängig. Es werden eher Sanktionen eingesetzt, als eine militärische Intervention zu wagen.

Wie würde der Krieg beginnen?

Hier gibt es mehrere Varianten. Die wahrscheinlichsten sind aber:

Variante 1: Ein „Stellvertreter-Krieg“ verschärft sich massiv
Hier könnte es passieren, dass es in „Korea“ erneute Spannungen gibt. Wagt der „Oberste Führer“ der demokratischen Volksrepublik Nordkorea beispielsweise eine Militäroffensive gegen Südkorea – mit dem Ziel dieses einzunehmen – würde dies weitreichende Folgen haben.
Die USA verteidigen ihren Verbündeten Südkorea zur Not auch mit viel Waffengewalt. Dies wiederum würde China und vielleicht sogar Russland auf den Plan rufen, die nicht nur Nordkorea unterstützen, sondern auch direkt den USA den Krieg erklären könnten.
Dies wäre auch im Nahen Osten – z.B. in Syrien – denkbar.

Variante 2: Wirtschaftliche Spannungen führen zu Konflikten
Auch hier wären wieder die USA und China beteiligt. Der andauernde Handelskrieg zwischen beiden Nationen könnte einen der Staatsoberhäupter dazu verleiten Provokationen (Militärinterventionen, Beleidigungen, Boykott, usw.) gegenüber des anderen Landes auszuführen.
Bis einer der beiden dem anderen den Krieg erklärt.

Variante 3: Lokale Konflikte „explodieren“
Überall auf der Welt gibt es kleinere, spannungsgeladene Zonen. Hier muss man beispielsweise Indien vs. Pakistan, Palästina vs. Israel oder die Türkei vs. Griechenland nennen. Jeder dieser Konflikte hätte das Potenzial weitaus mehr auszulösen.

Egal welche Variante jetzt am wahrscheinlichsten ist, die Hauptakteure wären in jedem Fall Russland, die USA und China.

Die Konstellation

In unserem Beispiel geht der Krieg von China aus.

Xi Jinping erklärt also den USA den Krieg. In Washington tritt US Präsident Donald Trump vor die Kamera und verkündet, dass die USA die westliche Welt und Demokratie verteidigen werden. Der NATO-Bündnisfall tritt ein.

„Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird; sie vereinbaren daher, daß im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten."

Artikel 5 des Nato-Abkommens

Russland verbündet sich mit China. Beide bekommen Unterstützung aus dem Nahen Osten – z.B. Iran, Irak, Saudi-Arabien.
Auf der anderen Seite stehen die USA, alle NATO-Partner, Indien, Japan und Australien. Auch Deutschland – als Teil der westlichen Allianz – stellt sich der drohenden Invasion entschlossen entgegen.

USA
USA
NATO
NATO
Indien inPolitics
Indien
Japan
Japan
Australien inPolitics
Australien
China
China
Russland
Russland
Iran
Iran
Irak
Irak
Saudi-Arabien
Saudi-Arabien

Droht ein Atomkrieg?

Ein Atomkrieg ist sehr unwahrscheinlich, da der Sieger nichts von einer kaputten Erden hätte – er würde nicht profitieren.
Allerdings besteht die Gefahr, dass eine der Atommächte kurz vor ihrer Niederlage steht und aus Verzweiflung bzw. als letztes Mittel eine Atombombe abfeuert. Dies könnte eine Kettenreaktion auslösen.

Länder, die im Besitz von Atombomben sind:

  • USA (1.950)
  • Russland (1.750)
  • Großbritannien (160)
  • Frankreich (290)
  • China (240)
  • Israel (?)
  • Indien (?)
  • Pakistan (?)
  • Nordkorea (?)
  • Iran (?)
  • Saudi-Arabien (?)

Bomben wie die ZAR-Bombe hätten fatale Auswirkungen.

Kriegsführung

Da wir im Zeitalter der Technologie leben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Waffen mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet sein werden.
Militärbasen können ausradiert werden, ohne die Infrastruktur zu zerstören (z.B. Drohnen oder Laserwaffen).
Dadurch gibt es noch mehr Präzision.

Kampf im Weltraum und im Internet

Satelliten sind ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Krieg. Über sie läuft fast die gesamte Kommunikation. Sie sind somit ein Primärziel der Kriegsparteien. Jedes Land muss seine eigenen Satelliten schützen.

Außerdem wird der Krieg im Internet geführt. Cyberattacken werden zur bitteren Realität werden. Es können Bankkonten gehackt werden, sodass Menschen den Zugang zu ihrem Geld verlieren oder man trennt ganze Länder/Regionen vom Stromnetz ab, sodass dort die gesamte Infrastruktur zusammenbricht und Chaos entsteht.
Auch Propaganda und Meinungsmache im Internet sind – neben Datenspionage – die Folge.

Private Parteien

Auch private Akteure wie das Hacker Kollektiv „Anonymous“ oder die Militärakademie „Academi“ würden eingreifen.

Fazit

Würde also – entgegen aller Erwartungen – doch in nächster Zeit ein dritter Weltkrieg ausbrechen, dann hätte das ungeahnte Folgen für uns.
Selbst wenn uns ein Atomkrieg erspart bleibt, verändert sich doch alles.
Die Welt wird – ohne Internet und Strom – im Chaos versinken. Verlieren Menschen den Zugriff auf Banken bzw. ihr Geld, dann wird auch die Kriminalität steigen.
Alles wird verwüstet werden.
Die Welt, wie wir sie kennen, hört auf zu existieren.

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