G4 Virus Pandemie

Die nächste Pandemie? Das G4 Virus

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In unserer heutigen Zeit werden Pandemien immer wahrscheinlicher. Die Anzahl an Infektionskrankheiten steigt momentan rasant an, gleichzeitig werden auch die Zeiträume zwischen diesen kleiner. Früher lagen zwischen einzelnen Krankheitswellen mehrere Jahrhunderte und es blieb meistens nur bei einer Epidemie, kam also nicht zu einer Pandemie. Heute hat sich das geändert. Allein in den letzten 20 Jahren gab es sechs ernstzunehmende Bedrohungen (SARS, MERS, Ebola, Vogelgrippe, Schweinegrippe und Covid-19).

In unserer heutigen Zeit werden Pandemien immer wahrscheinlicher. Die Anzahl an Infektionskrankheiten steigt momentan rasant an, gleichzeitig werden auch die Zeiträume zwischen diesen kleiner. Früher lagen zwischen einzelnen Krankheitswellen mehrere Jahrhunderte und es blieb meistens nur bei einer Epidemie, kam also nicht zu einer Pandemie. Heute hat sich das geändert. Allein in den letzten 20 Jahren gab es sechs ernstzunehmende Bedrohungen (SARS, MERS, Ebola, Vogelgrippe, Schweinegrippe und Covid-19).

Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch übertragen werden (Zoonose) sind eigentlich vollkommen natürlich, passieren ständig und sind eigentlich auch bekannt. Aber durch anthropogene Einflüsse/Gründe passiert es immer häufiger.

Gründe für erhöhtes Infektionsvorkommen

Umweltzerstörung

Durch Abholzung von Wäldern und Eingriff in die Biodiversität (Artenvielfalt) werden Krankheiten häufiger von Tieren auf den Menschen übertragen, da es mehr Kontakt gibt. Wenn Menschen sich immer weiter ausdehnen und so in tierische Biotope eindringen, kommt es zwangsläufig zur Berührung zwischen den beiden. Manche Tiere flüchten oder sterben aus. Es gibt aber auch Arten (r-Strategen), die durch eine hohe Fortpflanzungsrate (schnelle Vermehrung) und kurze Generationsdauer eine rasante Besiedlung ihres Lebensraumes vollbringen. Jene Arten sind schwankende Umweltbedingungen gewöhnt und deswegen relativ unabhängig.

G4 Virus 1
Verlust des Lebensraumes als größte Bedrohung für Vögel, Säugetiere, Fische und Reptilien/Amphibien (WWF 2018)

So kommen Kontaktpunkte (potentielle Krankheitsübertragungen) zustande, die es unter natürlichen Bedingungen nicht gegeben hätte.

Die Biodiversitätsregel besagt, dass je höher die Artenvielfalt ist, desto stabiler das Ökosystem. Wenn z.B. in der Klasse der Vögel die Biodiversität sehr hoch ist gibt es ein Gleichgewicht zwischen Vogelarten, die gute Virusüberträger sind und welchen, die schlechte sind. Greift der Mensch nun ein, kann es passieren, dass viele schlechte Infektionsüberträger wegfallen und somit die Ausbreitung unter den Vogelarten beschleunigt wird. Dadurch erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit eines Übergangs von Tier zu Mensch (durch z.B. Moskitos).

Erhöhte Mobilität

Durch Flüge, Busse, Bahnen und Autos, aber auch die globale Urbanisierung steigt der Kontakt zwischen Menschen. Durch Reisen ins Ausland tragen Infizierte den Erreger nach außen und infizieren so auch andere, die normalerweise nicht mit dem Virus in Berührung gekommen wären. So hat sich auch Covid-19 beispielsweise schnell ausbreiten können. Das Pandemiepotential steigt.

G4 Virus
Kairo, Ägypten 1965 und 1998

Die weltweite Tendenz zur Urbanisierung beschleunigt diesen Effekt. Wenn mehr Menschen auf immer engeren Raum zusammenleben, verbreitet sich die Krankheit rasanter. Bis 2050 sollen 66%, also ein Drittel, der Weltbevölkerung in städtisch geprägten Gebieten leben. Der Trend hält also an.

Klimawandel

Auch der Klimawandel als eines der größten Probleme unserer Zeit unterstützt eine erhöhte Frequenz an Pandemieaufkommen. Durch vermehrte Hitzewellen und Überschwemmungen breiten sich Krankheiten schneller aus. Stechmücken legen ihre Eier nämlich auf der Wasseroberfläche oder in Wassernähe. So vermehren sich also die Überträger besser.

Müssen wir also mit weiteren Pandemien rechnen?

Auch wenn viele es nicht hören wollen, muss man die Frage mit einem klaren JA beantworten. Es ist also wichtig mehr zu forschen und eine Art Frühwarnsystem durch Datenbanken einzurichten. Aber mit am wichtigsten ist es die Gründe für erhöhtes Pandemieaufkommen zu verhindern.

Das G4 Virus

Muss man Angst vor der neuen Schweinegrippe haben?

Leider muss man auch hier nüchtern betrachtet mit JA antworten, das das G4 Virus (G4 EA H1N1) alle Kriterien für eine Pandemie erfüllt. Außerdem haben Menschen keine bis kaum Hintergrundimmunität.

Forscher haben durch Blutproben nachweisen können, dass sich Menschen mit dem neuen Influenzavirus infizieren können. Dies betrifft aber nicht nur Mitarbeiter von chinesischen Schweinefarmen (Ort des Ausbruchs), sondern auch die restliche Bevölkerung (4% waren, laut Studie, dem Virus in China ausgesetzt). Des Weiteren sind auch viele junge Menschen nachweislich infiziert gewesen.

Momentan sieht es aber glücklicherweise noch so aus, als ob das Virus nur von Tieren auf den Menschen und nicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Dies kann sich aber durch genetische Variabilität, also Mutationen (Zufällige, ungerichtete Veränderung der DNA) des Virus schlagartig ändern. Die gute Nachricht bis jetzt ist aber, dass noch niemand an der neuen Schweinegrippe gestorben ist.

Fazit

Sollte es aber zu einer Mutation des Virus kommen, die eine Infektion zwischen Menschen „erlauben“ würde und die chinesischen Behörden es nicht schaffen dieses einzudämmen, stehen wir womöglich vor der nächsten Pandemie, bevor Corona überhaupt vorbei ist. Dann helfen nurnoch Lockdowns, sowie das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln.

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