Elementor #1854

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Wo finden wir Aliens?

Parallel Universen

Der, mittlerweile verstorbene, theoretische und Astrophysiker Stephen Hawking hat ein Gedankenexperiment zur Entstehung unseres Universums durchgeführt und kam zu folgenden Ergebnis:

Die Wahrscheinlichkeit, dass alles genauso entstehen konnte, wie es heute ist, lässt sich damit Vergleichen, einen Bleistift mit seiner Spitze auf 10 hoch 55 Rasierklingen zu stapeln, sodass dieser nicht umfällt.

Durch diese geringe Wahrscheinlichkeit, zerbrachen sich Wissenschaftler Jahre lang die Köpfe, bis sie letztendlich mit einer Theorie zumindest einen Ansatz einer Erklärung hatten. Gibt es vielleicht eine unendlich größe Anzahl an Universen, von denen die nicht funktionierenden einfach aussortiert werden? Das würde die Besonder- und Einzigartigkeit unseres Universums erklären.
Es wäre also theoretisch möglich, dass es Paralleluniversen gibt, in denen die Bedingungen, den unseren ähnlich sind und es andere Lebensformen gibt.

Unser Universum

Allein durch die schiere Größe unseres Universums wäre es möglich, dass „Aliens“ existieren – auch wenn diese ganz weit weg sein könnten. Von diesen würden wir aber wahrscheinlich nie etwas mitbekommen.
Durch die Expansion des Universums steigt die Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens immer weiter.

UFO Sichtungen

Warum sollten wir anfangen UFO Sichtungen ernst nehmen?

Unter den zahlreichen UFO Sichtungen jedes Jahr, befinden sich viele schwarze Schafe. Gemeint sind unseriöse Sichtungen, die leicht fälschbar sind und oft ohne wirkliche Beweise dastehen.

Im Folgenden werde ich mich auf Sichtungen beziehen, die entweder wissenschaftlich belegt oder von staatlichen Organisationen entdeckt worden sind. Das heißt nicht, dass dies auch zwangsläufig Aliens sind.

Sichtung 1: Pentagon UFO Videos

Diese Videos entstanden aus dem Cockpit eines US Navy Fighter Jets der auf der USS Nimitz und USS Theodore Roosevelt in 2004, 2014 und 2015 stationiert war. Das Pentagon hat das Material, nach einem Leak in 2007, nun 2020 erstmals veröffentlicht.
Bevor Sie es sich anschauen können, erläutere ich Ihnen ersteinmal den Hintergrund.

Commander David Fravor untersuchte ein Objekt, dass er vor der Küste Kaliforniens auf dem Radar festgestellt hatte. Es war oval, sah aus wie ein „TicTac“ und schwebte über dem Ozean. Das Objekt soll ca. 12 Meter lang gewesen sein.

Als ein weiterer Commander (Chad Underwood) das Objekt beobachten will – diesmal von einem Jet aus – entsteht das erste Video. [FLIR]
Dieses wurde mit einer fortgeschrittenen Infrarotkamera aufgenommen. [14.11.2004] 

Zwischen 2014-15 entstanden die anderen beiden Videos [GIMBAL] & [GOFAST].

Laut US Navy gab es Einsatzbesprechungen mit Mitgliedern des US Kongresses. Auch Fravor äußert sich in ähnlicher Art und Weise:

"Es gibt Menschen in der amerikanischen Regierung, die die Sache sehr ernst nehmen. Ich war bereits zwei mal in D.C. (Washington D.C.), weil ich hinter verschlossenen Türen über diesen Vorfall berichten sollte. [...] mit hochrangigen Regierungsbeamten."

David Fravor

Insgesamt haben 60-70 Menschen das Ereignis auf dem Radar mitverfolgt. Es gab ca. fünf gleichaussehende Objekte, die ein Art Formation gebildet haben (auf dem Radar zu sehen) – eines davon wurde gefilmt.

Theorie 1) Aliens

Die, zugegebenermaßen unwahrscheinlichste Theorie besagt, dass die Objekte aus den Videos tatsächlich Aliens in ihren UFOs sind. Ein Beweis hierfür wäre, dass die Technologie des „TicTac“s unseren heutigen Stand der Technik weit übertrifft – sowohl die Geschwindigkeit, als auch die Form und Bewegungen deuten nicht auf ein menschengebautes Flugobjekt hin.
Außerdem hat das Verteidigungsministerium der USA das Objekt als „unidentified“ (unidentifiziert) eingestuft.

Theorie 2) Russland oder China

Das fliegende Objekt hätte auch eine neue Art von Drohne oder ähnlichen sein können, die China oder Russland benutzen, um die USA auszuspionieren. In Chinas Plan für die militärische Vorgehensweise im 21. Jahrhundert gibt es einen großen Punkt für die Entwicklung unbemannter, autonomer „Luftschiffe“, die auch unterwasser benutzt werden können.
Undenkbar wäre es nicht. Allerdings läuft es einem doch kalt den Rücken hinunter, wenn man bedenkt, dass andere Nationen schon in der Lage wären so etwas zu bauen.

Theorie 3) Unidentifiziert

Die dritte Theorie ist schon fast eine kleine Enttäuschung. Es kann auch einfach sein, dass weder Aliens, noch fremde Nationen dahinter stecken, sondern es sich einfach um ein Objekt oder Naturphänomen handelt, dass wir nicht zuordnen können.

Sichtung 1: 1I/'Oumuamua

Das am 19.10.2017 von dem Hawaiianischen Teleskop Pan-STARRS entdeckte Objekt, ist das erste, dass innerhalb unseres Sonnensystems beobachtet wurde und von außerhalb gekommen ist.
Fünf Tage vor seiner Entdeckung hate Oumuamua die Erde in einer Entfernung von etwa 24 Mio. Kilometern passiert. Als es gefunden worden ist, war es bereits 33 Mio. Kilometer entfernt.

Übersetzt heißt Oumuamua übrigens „Erster Kundschafter“.

Seltsame Eigenschaften

Die erste Annahme, der Wissenschaftler war, dass es sich bei dem Objekt wahrscheinlich um einen Kometen handeln muss. Ein Komet ist ein mit Eis bedeckter Stein, der durch die Nähe zur Sonne, von seinem schmelzenden Eis angetrieben wird, was man am Himmel als „Schweif“ hinter dem Kometen beobachten kann.

Aber es wurde kein Schweif beobachtet. Ist es vielleicht ein Asteroid (Stein ohne Eis)?

Auch das lässt sich eigentlich ausschließen, weil es eine Art „Schub“ von der Sonne weg gegeben hat, der normalerweise durch das „Schmelzen des Eises zu Gas“ erfolgt. (Effekt ähnlich wie bei Rakete)

Das Objekt muss also etwas völlig anderes sein, weil es auch noch ständig seine Helligkeit (Faktor 10) verändert. Dies deutet auf eine flache Form hin.

Eine Erklärung für die Fortbewegung des Objektes ist der Antrieb durch Sonnenstrahlen. Dazu müsste das Objekt aber sehr, sehr dünn sein (nur wenige Millimeter), um wie ein Sonnensegel zu funktionieren, an dem heute schon geforscht wird. (Vergleichbar mit einem Windsegel auf einem Schiff)

Dies würde aber auf einen nicht natürlichen Ursprung hindeuten.

 

Vielleicht war es auch ein Objekt, dass wir geschaffen haben und das aus Versehen ins All gelangt ist.

Warum kann das Objekt nicht menschengemacht sein?

  • Es war nur kurze Zeit da
  • Es war schneller als alles andere Menschengemachte
  • Es kam von außerhalb unseres Sonnensystems

 

Die Geschwindigkeit ergibt sich im Weltall immer aus der Tiefe des Gravitationspotentials. In unserem Sonnensytem wird das durch die Sonne bestimmt. Objekte die sich weit weg von der Sonne befinden, bewegen sich in etwa mit einer Geschwindigkeit von 2-3 km/s, da sie dort im Gleichgewicht stehen.
Oumuamua allerdings bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von > 50 km/s fort, was eigentlich viel zu schnell ist.

Was steckt dahinter?

Es könnte eine ganz banale Erklärung geben. Vielleicht waren unsere Teleskope einfach nicht in der Lage den „Schweif“ des Objektes zu sehen. Dadurch würden die anderen Spekulationen hinfällig.

Oder aber es ist tatsächlich eine Art außerirdische Erkundungsdrohne. 

Genau lässt sich das nicht sagen.

Selbst die Wissenschaft ist sich nicht ganz einig. Manche Physiker wünschen sich sogar, wir hätten das seltsame Objekt und die daraus resultierenden Fragen nie zu Gesicht bekommen.

Warum haben mögliche Aliens uns noch nicht besucht?

Vorstellbar wäre es, dass es auf der Erde schlichtweg nichts Interessantes zu holen gibt. Auf der kosmischen Skala betreachtet sind wir nämlich noch ziemlich jung. Ein Vergleich:

Wenn weiterentwickelte Aliens auf die Erde schauen, wirken wir Menschen vielleicht so auf sie, wie wir auf einen Ameisenhaufen blicken.

Diesem Vergleich geht die Annahme voraus, dass potentielle Aliens deutlich länger existieren als wir. Warum gehen sollten wir davon ausgehen?
Das Universum ist in etwa 13,8 Milliarden Jahre alt – Leben auf der Erde existiert seit knapp 3,5 Milliarden Jahren. 
Andere Organismen hätten also genug Zeit gehabt sich mit reichlich Vorsprung auf einem anderen Planeten zu entwickeln. Da man davon ausgehen muss, dass der heutige technische Fortschritt exponential abläuft, wäre eine Zivilisation mit „nur“ zwei Milliarden Jahren Vorsprung uns wahrscheinlich unvorstellbar überlegen.

Könnte es aber auch sein, dass andere Organismen in einem Abstand von unter 10.000 Jahren mit uns entstanden sind?
Möglich wäre es. Dennoch ist dies ziemlich unwahrscheinlich. In 13,8 Milliarden Jahren sind 10.000 Jahre ein zu kleine Zeitspanne, als dass dies wirklich eine Option darstellen würde.

Ein Streitpunkt hier ist aber, dass das Universum eigentlich unendlich ist und ständig expandiert. Dann müsste es theoretisch auch eine unbegrenzte Anzahl an möglichen Organismen geben, die in einem engen zeitlichen Rahmen zu uns stehen würden. Allerdings wäre die Zahl auf das gesamte Universum weit verteilt, da dies unendlich groß ist.

Es wäre auch möglich, dass es ein bisher unbekanntes physikalisches Gesetz gibt, dass die Entstehung oder Weiterentwicklung von Leben im Universum verhindert.
Mehr dazu im Kapitel „Der große Filter“.

Haben Aliens uns schon observiert oder überhaupt wahrgenommen?

Dies lässt sich natürlich nicht sicher beantworten, aber es gilt als eher unwahrscheinlich.
Wir Menschen senden seit ca. 70 Jahren Radiosignale in den Weltraum, sodass man uns auch nur in einem 70 Lichtjahre großen „Signalball“ um die Erde herum überhaupt wahrnehmen kann, was – im kosmischen Maßstab – eine sehr geringe Distanz ist.

Sollten eine hochentwickelte Alienspezies – die mehrere Milliarden Lichtjahre entfernt von uns sind – in Besitz eines hochauflösenden Teleskopes sein, mit einer Technik, die heute noch nicht einmal denkbar wäre, dann könnten diese uns trotzdem nicht sehen. 
Das liegt daran, dass die Lichtgeschwindigkeit sozusagen als limtierender Faktor „fungiert“. Die Lichtstrahlen, die von unserer Erde in das Teleskop der Alien strahlen, wären also mehrere Milliarden Jahre alt, sodass man nicht uns, sondern vielleicht wie durch viel Regen unsere Ozeane entstehen.

Leben wir in einer Simulation?

Die Simulationstheorie

Diese Frage mag sich zwar banal anhören, da der gesunde Menschenverstand auf diese Frage mit einem klaren NEIN antwortet, aber lassen Sie mich Ihnen mal einen Ansatz zeigen, der einen zum Nachdenken anregen kann.

Unsere Annahme ist, dass technischer Fortschritt immer weiter voranschreitet – und das exponentiell. Anschaulich wird das z.B. bei einem Vergleich zwischen Menschen im Mittelalter und unserer heutigen Gesellschaft. Früher haben viele Leute von Landwirtschaft gelebt und es gab noch nicht einmal Strom. Heute schicken wir Menschen auf den Mond und haben generell eindrucksvolle Technik.
Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung des Smartphones. Aktuelle Mobiltelefone haben die Millionenfache Rechenleistung des Boardcomputers, der 1969 bei der Mondlandung der Apollo 11 verwendet worden ist.

Springen wir also ein paar Jahrhunderte bzw. Jahrtausende in die Zukunft, dann wäre es nicht undenkbar, dass hochleistungsfähige Computer so viel Rechenkapazität haben, dass Simulationen erschaffen werden können, die man nicht mehr von der Realität unterscheiden kann. Auch die Objekte in der Simulation wissen nicht, dass sie sich in einer befinden.

Jetzt kommt einfach die Mathematik ins Spiel. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in der Basisrealität (Die, die die Simulationen erschafft) leben und nicht ein einer der – rein theoretisch möglichen – unendlich generierten Simulationen leben ist also 1:Unendlich.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es also eigentlich klar, dass wir in einer Simualtion leben müssen. Das heißt aber nicht, dass wir es auch tun. Dies ist nur ein Ansatz bzw. eine Theorie, die auf Prognosen beruht, welche nicht zwangsläufig zutreffen müssen.

Wahrscheinlichkeit

Eine Studie von Forschern der Universität Montreal, die in der Gelehrtengesellschaft „The Royal Society“ veröffentlicht worden ist, stellt uns eine komplett neue Sichtweise vor.
Die Wissenschaftler stellen die These auf, dass der Aufwand, um intelligente Wesen denken und mit ihrer Umgebung interagieren zu lassen fast unmöglich fehlerfrei zu bewergstelligen ist.

Bubeau-Delisle und Brassard geben der Simulationstheorie eine Wahrscheinlichkeit von weit unter 50%.

"Die Hauptfaktoren für diese geringe Wahrscheinlichkeit sind der enorme Aufwand, um die Umwelt einer Zivilisation überzeugend zu simulieren, die unvermeidlich unperfekte Effizienz jeder Computersimulation und die Tatsache, dass Simulationen rekursiv sein können."

Bubeau-Delisle, Alexandre & FRS Brassard, Gilles

Wären Quantencomputer eine Option?

Laut den Forschern scheint es höchst unrealistisch unsere Gesetze der Physik „allein mit klassischen Ressourcen nachbilden“ zu können. Unser Gehirn (ca. 1,4kg) hat eine Rechenleistung von etwa 10 hoch 14 bis 10 hoch 16 Operationen pro Sekunde.
Möglich wären Kapazitäten von 10 hoch 50 Operationen pro Sekunde. Dafür müssten hochentwickelte Zivilisationen aber in der Lage sein mind. 1/1.000.000.000 der in Materie gespeicherten Energie in Rechenleistung umwandeln. Ein solcher Computer könnte bis zu 10 hoch 25 Gehirne (1,4kg) simulieren.
Doert ist aber noch nicht die Interaktion mit Umwelteinflüssen und Naturgesetzen inbegriffen. Letztere müsste man wohl vereinfachen, um Rechenleistung zu „sparen“.

Rekursive Simulation

Sollten die simulierten Wesen ihrerseits aber beginnen eine eigene Simulation zu erstellen, spricht man von einer rekursiven Simulation.

Dadurch müssten die „Originalcomputer“ (Ersteller der ersten Ebene) exponentiell mehr Rechenleistung aufbringen. Verbrauchen die simulierten Kreaturen viel Rechenleistunge für etwas anderes, dann könnte es passieren, dass die urprünglichen Quantencomputer diese Last nicht mehr aushalten können und die erste Simulation zusammenbricht. Daraus würde eine Kettenreaktion entstehen, die alle theoretischen Simulationen auslöschen würde, die sich auf darunterliegenden Ebenen befinden würden.

"In Abwesenheit zusätzlicher Belege ist daher die Menge der simulierten Wesen ein guter Richtwert für die Wahrscheinlichkeit, dass wir in einer Simulation leben."

Bubeau-Delisle, Alexandre & FRS Brassard, Gilles
Rekursive Simulation

Hierachie der Simulationen verschachtelt ineinander. Die Basisrealität wird mit „i“ bezeichnet – jede darauffolgende „i + x“. Die gesamte Rechenleistung, die zur Simulation einer Ebene verwendet wird, muss also allmählich abnehmen, wenn wir uns immer weiter von der Basisrealität (Ebene 0) entfernen. Hier wird nur eine Simulation pro Ebene einbezogen – höchstwahrscheinlich wären es aber mehrere pro Stufe.

Das Problem der "fehlenden Aliens"

Ein Argument FÜR die Idee eines Lebens in einer Simulation ist das Ausbleiben hochentwickelter Weltraumsonden oder „Raumschiffe“ anderer Spezies. Würden wir nämlich in einer Simulation leben, dann wäre es eine Verschwendung von notwendigen Ressourcen, dass man – uns technisch weit fortgeschritteneres und weit entferntes – außerirdisches Leben „kreiert“.

"Dass wir bisher keine Hinweise auf extraterrestrische Zivilisationen detektiert haben, könnte daher als überzeugendstes Argument für die Simulationstheorie gewertet werden."

Bubeau-Delisle, Alexandre & FRS Brassard, Gilles

Fazit

"Um das einmal festzuhalten: Aus meiner Sicht haben Außerirdische bislang noch nie die Erde besucht, oder zumindest haben sie noch nie die US-Geheimdienste kontaktiert. [...] Ich hatte geradezu lächerlich umfangreichen Zugang zu geheimen Netzwerken der NSA, der CIA, des Militärs und all dieser Gruppen - ich konnte nichts dergleichen finden. Wenn sie diesbezüglich also etwas verbergen - und das könnten sie - , dann ist das wirklich sehr gut versteckt, selbst vor jenenm die Teil des Systens sind."

Whistleblower Edward Snowden

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