Adolf Hitler Propaganda Plakat

Die bedeutendsten Nazis im Dritten Reich

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1. Adolf Hitler

Adolf Hitler inPolitics

Hitler „teilte und herrschte“ – entschied nicht alles und sogar vieles nicht, konnt aber alles entscheiden, was er entscheiden wollte.

Interessierte sich primär für die Außen- und „Rassen“-Politik sowie für die Kriegsführung.
Hauptverantwortlicher für die Massenverbrechen, für Eroberungs- und Vernichtungskrieg und Völkermord. Starb am 30.April 1945 im Bunker der Reichskanzlei gemeinsam mit Eva Braun durch Selbstmord.

20.04.1889 – 30.04.1945

  • 1919 Eintritt in Deutsche Arbeiterpartei
  • 1921 Wahl zum Vorsitzenden der NSDAP
  • 1923 gescheiterter Putschversuch gegen die Reichsregierung
  • 1924 Festungshaft in Landsberg/Lech
  • 1924 Aufgabe der österreichischen Staatsbürgerschaft; staatenlos
  • 1925 Neugründung der nach dem Putsch verbotenen NSDAP
  • 1925 „Mein Kampf“, Band 1
  • 1927 „Mein Kampf“, Band 2
  • 1932 deutscher Staatsbürger
  • 1933 Reichskanzler
  • 1934 „Führer und Reichskanzler“
  • 1938 Oberster Befehlshaber der Wehrmacht
  • 1941 Oberbefehlshaber des Heeres
  • 1945 Selbstmord

2. Heinrich Himmler

07.10.1900 – 23.05.1945

  • Diplomlandwirt
  • 1929 Reichsführer SS in der NSDAP
  • 1933 Kommandeur der Bayerischen Politischen Polizei
  • 1934 Inspekteur der preußischen Geheimen Staatspolizei und Politischer Polizeikommandeur der Länder
  • 1936 Chef der Deutschen Polizei
  • 1939 Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums
  • 1943 Reichsminister des Inneren
  • 1944 Befehlshaber des Ersatzheeres
  • 1945 Parteiausschluss und Entlassung aus allen Ämtern durch Hitler
  • 1945 Selbstmord
Heinrich Himmler inPolitics

Nach Hitler der Hauptverantwortliche für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen, für Vernichtungskrieg und Völkermord.
Vereinte die Fähigkeit zu Verbrechen größtem Stils mit organisatorischer Begabung und Verschrobenheit.
Übernahm zahlreiche Funktionen und Ämter.
Vergiftete sich im Mai 1945 in einem britischen Gefangenenlager.

3. Joseph Goebbels

Joseph Goebbels inPolitics

Intellektueller Nationalsozialist, der Hitler bis zuletzt gläubig ergeben war.
Glänzender Redner und Propagandatechniker.
Verstand es mit rhetorisch-demagogischem Talent, agitatorischen Einfällen und suggestiven Inszenierungen die Massen zu lenken, und war einer der wirksamsten Förderer des Führerkults.
Organisierte den Boykott jüdischer Geschäfte am 01.April 1933 und den Judenpogrom vom 09.November 1938 („Reichskristallnacht“).
Ließ nach dem Freitod Hitlers seine sechs Kinder vergiften und beging dann mit seiner Frau Magda Selbstmord.

29.10.1897 – 01.05.1945

  • Germanist, Publizist, Dr. phil.
  • 1926 Gauleiter der NSDAP in Berlin
  • 1930 Reichspropagandaleiter der NSDAP
  • 1933 Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda
  • 1944 Reichsbevollmächtigter für den totalen Kriegseinsatz
  • 1945 Selbstmord

4. Hermann Göring

12.01.1893 – 15.10.1946

  • Berufsoffizier
  • Reichsmarschall
  • 1923 Oberster SA-Führer
  • 1932 Reichstagspräsident
  • 1933 Preußischer Ministerpräsident
  • 1933 Reichsminister der Luftfahrt
  • 1934 Reichsforst-, Reichsjägerminister
  • 1935 Oberbefehlshaber der Luftwaffe
  • 1936 Beauftragter für die Durchführung des Vierjahreplans
  • 1938 Beauftragter zur Regelung der „Judenfrage“
  • 1945 Parteiausschluss und Entlassung aus allen Ämtern durch Hitler
  • 1946 Selbstmord
Hermann Goering inPolitics

Gesellschaftlich einflussreicher Vertreter der technik- und industrieorientierten Richtung im Nationalsozialismus.
War ab 1936 unumschränkter Herr über die deutsche Wirtschaft, geriet aber im Krieg in den Schatten von Rüstungsminister Speer und verlor als Oberbefehlshaber der Luftwaffe zunehmend an Einfluss.
Vereinigte zahllose Ämter auf sich.
War an der Organisation fast aller NS-Gewaltverbrechen beteiligt.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt.
Kam der Hinrichtung mit dem Strang durch Selbstmord mit Gift zuvor.

5. Martin Bormann

Martin Bormann inPolitics

Serviler, Hitler bis zuletzt treu ergebener Parteifunktionär ohne eigenes politisches Profil, aber mit Karriereehrgeiz und großer Durchsetzungskraft.
Immens fleißiger Organisator und Verwalter mit nie versagendem Gedächtnis, Hitlers „lebender Aktenschrank“.
Regelte im Krieg den Zugang zu Hitler und wurde dadurch de facto zu einem der mächtigsten Männer des Dritten Reichs. Versuchte nach Hitlers Selbstmord den Ausbruch aus Berlin und kam dabei um.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

17.06.1900 – 01./02.05.1945

  • Gutsverwalter
  • Leiter der SA-Versicherung; später Hilfskasse der NSDAP
  • 1933 Verwalter des Führer-Vermögens
  • 1933 Stabsleiter des „Stellvertreters des Führers“ Rudolf Hess
  • 1941 Leiter der Partei-Kanzlei der NSDAP
  • 1943 „Sekretär des Führers“
  • 1945 Tod in Berlin

6. Reinhard Heydrich

07.03.1904 – 04.06.1942

  • Oberleutnant zur See
  • SS-Obergruppenführer
  • 1932 Chef des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS (SD)
  • 1934 Leiter des preußischen Geheimen Staatspolizeiamts (Gestapa)
  • 1936 Chef der Sicherheitspolizei (Geheime Staatspolizei, Kriminalpolizei) und des SD
  • 1939 Leiter des Reichssicherheitshauptamts
  • 1941 Stellvertretender Reichsprotektor in Böhmen und Mähren
  • 1942 Tod nach Attentat
Reinhard Heydrich inPolitics

Leiter des nationalsozialistischen Überwachungs- und Verfolgungsapparats.
Zentraler Planer der Menschenvernichtung, insbesondere der „Endlösung der Judenfrage“.
Erlag den Folgen eines Attentats tschechischer Widerstandskämpfer in Prag.

7. Ernst Kaltenbrunner

Ernst Kaltenbrunner inPolitics

Als Nachfolger Reinhard Heydrichs 1943 Leiter der RSHA.
Setzte dessen Politik der Menschenvernichtung, insbesondere die „Endlösung der Judenfrage“, unvermindert fort.
Maßgebliche Rolle bei der Verfolgung der Verschwörer des 20. Juli und ihres Umfelds.
Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946 zum Tod verurteilt.

04.10.1903 – 16.10.1946

  • Rechtsanwalt, Dr. jur.
  • 1930 Mitglied der NSDAP in Österreich
  • 1931 Beitritt zur SS in Österreich
  • 1937 Führer der SS in Österreich
  • 1938 österreichischer Staatssekretär für öffentliche Sicherheit im Kabinett Seyß-Inquart
  • 1939 Höherer SS- und Polizeiführer Donau
  • 1941 SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei
  • 1943 SS-Obergruppenführer
  • 1943 Chef der Sicherheitspolizei und des SD
  • 1946 Hinrichtung

8. Wilhelm Frick

12.03.1877 – 16.10.1946

  • Jurist und Verwaltungsbeamter, Dr. jur.
  • 1928 Fraktionsvorsitzender der NSDAP im Reichstag
  • 1932 Innen- und Volksbildungsminister in Thüringen
  • 1933 Reichsminister des Inneren
  • 1943 Reichsprotektor in Böhmen und Mähren
  • 1946 Hinrichtung
Wilhelm Frick inPolitics

War als Reichsinnenminister maßgeblich an der Rassengesetzgebung und der Umformung des Rechtsstaats in ein Instrument der Führerexekutive beteiligt.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt.

9. Rudolf Hess

Rudolf Hess inPolitics

Hatte maßgeblichen Anteil an der Durchsetzung des Führerprinzips in der NSDAP und an der Schaffung des Führerkults.
Drängte Hitler 1934 zur gewaltsamen Entmachtung der SA („Röhm-Putsch“).
Flog 1941 im Vorfeld des Angriffs auf die Sowjetunion wahrscheinlich aus eigener Initiative nach Schottland – wohl um Friedensverhandlungen mit Großbritannien anzubahnen.
Bis Kriegsende in britischer Gefangenschaft.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu lebenslänglicher Haft verurteilt, starb 1987 durch Selbstmord.

26.04.1894 – 17.08.1987

  • Studium der Volkswirtschaft und Geopolitik
  • 1924 wegen Teilnahme am „Hitler-Putsch“ Festungshaft in Landsberg
  • 1925 Privatsekretär Hitlers
  • 1932 Vorsitzender der Politischen Zentralkommission der NSDAP
  • 1933 „Stellvertreter des Führers“
  • 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich
  • 1941 Flug nach Schottland
  • 1946 Verurteilung

10. Albert Speer

19.03.1905 – 01.09.1981

  • Architekt, Prof.
  • 1937 Generalinspekteur für die Reichshauptstadt
  • 1942 Leiter des Hauptamts Technik der NSDAP
  • 1942 Generalinspekteur für das Straßenwesen
  • 1942 Generalinspekteur fpr Wasser und Energie
  • 1942 Reichsminister für Bewaffnung und Kriegsproduktion
  • 1946 Verurteilung
Albert Speer inPolitics

Stararchitekt Hitlers, NS-Technokrat mit monopolistischen Befugnissen.
Stellte die Rüstungsindustrie mit großem Erfolg auf die totale Kriegsproduktion um und setzte dabei bedenkenlos KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter ein.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu 20 Jahren Haft verurteilt.

11. Fritz Sauckel

Fritz Sauckel inPolitics

Als Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz verantwortlich für die Deportation und rücksichtslose Ausbeutung von Millionen von Zwangsarbeitern aus den von Deutschland besetzten Gebieten.
Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946 zum Tod verurteilt.

27.10.1894 – 16.10.1946

  • 1925 NSDAP-Geschäftsführer in Thüringen
  • 1927 Gauleiter in Thüringen
  • 1932 Ministerpräsident und Innenminister von Thüringen
  • 1933 Reichsstatthalter in Thüringen
  • 1935 zusätzlich Reichsstatthalter in Anhalt
  • 1937 SA-Obergruppenführer
  • 1939 Reichsverteidiungskommissar Wehrkreis IX (Kassel)
  • 1942 SS-Obergruppenführer, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz
  • 1946 Hinrichtung

12. Baldur von Schirach

09.05.1907 – 08.08.1974

  • Studium der Kunstgeschichte und Germanistik
  • 1931 Reichsjugendführer der NSDAP
  • 1933 Jugendführer des Deutschen Reichs
  • 1940 Gauleiter und Reichsstatthalter in Wien
  • 1946 Verurteilung
Baldur von Schirach inPolitics

Sah sein Aufgabe darin, die deutsche Jugend zum bedingungslosen Gehorsam gegenüber Hitler zu erziehen.
Organisierte die Deportation der Wiener Juden.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu 20 Jahren Haft verurteilt.

13. Robert Ley

Robert Ley inPolitics

Sorgte durch die von ihm geleitete DAF für die Integration der Arbeiterschaft in den NS-Staat, für Arbeitsdisziplin und „sozialen Frieden“ in den Betrieben.
Tat sich im Krieg, auch um seine schwächer werdende Position zu halten, durch brutale antisemitische Hetze hervor.
Wurde im Nürnberger Prozess als Hauptkriegsverbrecher angeklagt.
Erhängte sich vor Prozessbeginn in seiner Zelle.

15.02.1890 – 25.10.1945

  • Chemiker, Dr.
  • 1925 Gauleiter der NSDAP Rheinland-Süd
  • 1932 Reichsorganisationsleiter der NSDAP
  • 1933 Leiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF)
  • 1940 Reichskommissar für den sozialen Wohnungsbau
  • 1942 Reichswohnungskommissar
  • 1945 Selbstmord

14. Joachim von Ribbentrop

30.04.1893 – 16.10.1946

  • Spirituosenhändler
  • Oberleutnant
  • SS-Obergruppenführer
  • 1934 Abrüstungsbeauftragter des Deutschen Reichs
  • 1935 Beauftragter für außenpolitische Fragen (Dienststelle Ribbentrop)
  • 1936 Deutscher Botschafter in London
  • 1938 Reichsaußenminister
  • 1946 Hinrichtung
Joachim von Ribbentrop inPolitics

Gehilfe Hitlers in der Außenpolitik mit geringem Einfluss.
Stellte den diplomatischen Apparat des Auswärtigen Amtes in den Dienst der Deportation von Juden.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946 zum Tode verurteilt.

15. Wilhelm Keitel

Wilhelm Keitel inPolitics

Serviler, Hitler blind ergebender Militär.
Prägte für Hitler den Audruck „größter Feldherr aller Zeiten“ („Gröfaz“), wurde im Offizierskorps spöttisch „Lakaitel“ genannt.
War maßgeblich für die Beteiligung der Wehrmacht an NS-Gewalt und Kriegsverbrechen verantwortlich.
Wurde im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt.

22.09.1882 – 16.10.1946

  • Berufsoffizier
  • Generalfeldmarschall
  • 1935 Chef des Wehrmachtamts im Reichskriegsministeriums
  • 1938 Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW)
  • 1946 Hinrichtung

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